Herzlich Willkommen

auf meiner Homepage. Seit 25 Jahren baue ich Gitarren im Herzen von Köln. Aus Leidenschaft zur Gitarre,  aus Leidenschaft zur Musik. Selbst klassisch ausgebildeter Gitarrist mit Lehrbefähigung haben mich meine käuflich erworbenen Gitarren nie bezüglich des Klanges und der Bespielbarkeit zufrieden gestellt, sodas ich mich 1986 entschloss, selbst Instrumente zu bauen.

Philosophie

Nicht das Instrument steht im Vordergrund, sondern die Musik. Es muss optimal bespielbar sein, einen großen Tonumfang bieten, möglichst leicht ansprechen, dem Musiker größtmögliche Ausdrucksfähigkeit bieten.


Selbstverständlich sind Verzierungen und Einlagen am Instrument, jede Art der optischen Verschönerung, die reine Freude jeden Instrumentenbauers. Sie dürfen aber nicht im Vordergrund stehe oder gar die klangliche Entfaltung des Instrumentes behindern.

Entwicklung

Die Entwicklung des Gitarrenbaus hat enorme Fortschritte gemacht. Eine Konzertgitarre von Ramirez, 1980 gebaut, seinerzeit ein sehr hochwertiges Instrument, würde heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen.


Auch Western/Folk/Stahlsaitengitarren wurden weiterentwickelt. Hölzer werden dünner verarbeitet, künstlich getrocknet, Beleistungen aus Carbon sowie der Ersatz exotischer Hölzer und die Weiterentwicklung von Beleistungen haben enorme Verbesserungen gebracht. Dennoch gibt es noch viel zu verbessern.

Methode

Enge Kontakte zu Musikern, deren Wünsche an das Instrument inspirieren meine Arbeit. Ob es sich um eine Western-, Flamenco-, Konzert- oder E-Gitarre handelt, es gibt immer Verbesserungsvorschläge, die ich gerne aufgreife.


Wie unvollkommen eine 6-saitige Konzertgitarre ist, zeigt sich z.B. beim Spiel einer F-Dur Tonleiter. Einer der Gründe, warum Künstler wie Narciso Yepes sich für ein 10-saitiges Instrument entschieden. Aufgrund der zusätzlichen Saiten/Obertöne ergibt sich ein homogeneres Klangbild. Dazu müssen z.B. bei Musik von Bach nicht alle Bassnoten gegriffen werden. Der Tonumfang wird erweitert, das Spiel zum Teil erleichtert.

Leere Resonanzsaiten mitschwingen zu lassen bringt deutliche Klangvorteile. Experimente in dieser Richtung gab es schon vor langer Zeit.

 

Impressum

Verantwortlich:

Uwe Fischer
Gitarrenbauer
Wilhelmstr. 49
50733 Köln

Tel. 0221-27793740
Mobil:

E-mail: info@gitarrenbau-fischer.de

Anschrift

Uwe Fischer
Wilhelmstr.xxx
D-50733 Köln

Tel. 0221-xxxxxxxx

Mobil: 0171-xxxxxxxxx

E-mail:

uwf@aol.com

 

 

Formular








 

Kontaktinformation

Anfragen bitte ausschliesslich per Email
 

 

Modelle

Da ich nicht auf Bestellung sondern ausschliesslich experimentell baue - immer mit dem Ziel, das Instrument in irgendeiner Weise weiter zu entwickeln - können Gitarren gerne vor Ort gesichtet und gekauft werden.

Verbesserungen bezüglich der Bespielbarkeit, des Klanges sowie der Lautstärke sind Ziel meiner Arbeit.

 

 

 

Zu den Instrumenten, die ich baue sowie bereits gebaut habe zählen Konzertgitarren, Flamencogitarren, Western-Stahlsaitengitarren, Wiener Modelle, Barockgitarren sowie Jazz- und E-Gitarren.
Neben der Weiterentwicklung baue ich auch historische Instrumente nach.

Preisliste

Konzertgitarre ab 4550,-
Flamencogitarre ab 4550,-
Westerngitarre ab 4750,-
Boden/Deckenriss ab 75,-
Balken anleimen ab 65,-
Neu bundieren ab 159,-
Bundstäbe abrichten ab 79,-
Griffbrett/Gitarre reinigen ab 78,-
Kopf/Halsbruch ab 55,-
Tonabnehmereinbau ab 75,-
Beilackieren ab 75,-
Komplettlackierung ab 650,-
Seitenhalter anleimen ab 75,-
Seitenlage einstellen ab 75,-
Mechaniken austauschen ab 65,-
Halsstab einstellen ab 75,-

 

 

News

Der Umbau meiner Werkstatt ist abgeschlossen. Neben einem weiteren Werktisch wurde eine Hobelmaschine, eine Trommelschleifmaschine, ein Sägetisch sowie eine leistungsfähige Absauganlage installiert. Für die Lackierung steht eine moderne Spritzkabine zur Verfügung. Daneben wird selbstverständlich auch Schellack handpoliert.

Aktuell

Messen/Ausstellungen

Links

 

Aktuell zu verkaufende Gitarren mit Tonbeispielen:

 

Decke 1A Fichte, Korpus und Saitenhalter Palisander, Ebenholzgriffbrett, Deckenbeleistung

Lattice Bracing, Sattel/Stegeinlage Knochen, Saitenhalter mit Doppellochbohrung, Schellack

Handpolitur,   verkauft

                 

   

 

 

Decke 1A Fichte, Korpus und Saitenhalter amerikanischer Nußbaum, Ebenholzgriffbrett, 

Deckenbeleistung nach Robert Bouchet, Sattel/Stegeinlage Knochen, Saitenhalter mit

Doppellochbohrung, Nullbund,  Schellack Handpolitur, verkauft

     

                

 

 

 

 

Decke AAA Fichte Superieur, Korpus und Saitenhalter karibischer Palisander,

Ebenholzgriffbrett, Deckenbeleistung Lattice Bracing, Decke und Boden stark gewölbt,

Sattel/Stegeinlage Knochen, Saitenhalter mit Doppellochbohrung, Decke Schellack

Handpolitur,   Korpus Nitrolack,  Mechaniken Rubner,  1550,-

      

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Messen / Ausstellungen

Reparatur Beispiele

Hier ein Beispiel einer aufwändigeren Reparatur. Das Instrument - eine hochwertige Konzertgitarre aus dem Zentrum des Gitarrenbaus der ehemaligen DDR - war vom Tisch gefallen. Die Decke war an 5 Stellen gerissen, dazu ein großes Stück der Decke abgeplatzt. Der darunter liegende Balken hatte sich gelöst. Die Schwierigkeit bestand darin, das Deckenstück von oben einzupassen und gleichzeitig den darunter liegenden Balken an die Decke hochzuziehen. Hierzu dient der Draht unten im Bild. Nach dem abschleifen und der danach erfolgten Lackierung war der Schaden kaum noch sichtbar. Die Risse wurden von unten mit rautenförmigen Holzstücken aus Fichte quer zur Maserung verleimt.


Hier die Modifikation einer Konzertgitarre von Paulino Bernabe. Es wurden nachträglich Perlmuttmarkierungen seitlich in das Griffbrett eingelegt.  Diese Markierungen erleichtern die Orientierung insbesondere bei schnellem Spiel. Das Griffbrett wurde zunächst abgeklebt. Dann wurden die Positionen an Bund 5 und 7 markiert, anschliessend kleine Löcher gebohrt. Hiernach wurden Perlmuttaugen von 1,5mm Durchmesser mit der Pinzette angesteckt und mit einem Hammer leicht eingeschlagen. Danach wurden die Augen mit gröberer, dann feinerer Feile plangeschliffen. Anschliessen wurde mit sehr feinem Schleifpapier beigeschliffen und zum Abschluss mit Schellack aufpoliert.


 

  Reparabel ist fast jede Beschädigung des Instrumentes. Selbst das günstigste Schülerinstrument lässt sich meist mit geringem Aufwand spielbar wieder herrichten, sofern man auf aufwändige Retuschierlackierung verzichtet.
Selbst ein Kopf- oder Halsbruch ist relativ leicht reparierbar mit den geeigneten Werkzeugen und der entsprechenden Erfahrung des Gitarrenbauers. Wichtig ist, das eine Reparatur möglichst schnell ausgeführt wird, denn das empfindliche Holz ist nach einer Beschädigung Feuchtigkeit ausgesetzt. Je länger man wartet, umso mehr verzieht sich das Holz und es wird schwieriger, Teile wieder passgenau aufeinander zu leimen.

Die beste Arbeit

des Instrumentenbauers ist wertlos, wenn das Instrument nicht - zumindest minimal - gepflegt wird. Zudem müssen bautechnische Regeln beachtet werden, damit das Instrument keinen Schaden nimmt.
Bei richtiger Pflege hält es nicht nur länger, je nach Instrument entwickelt sich der Klang mit den Jahren.

Wichtige Pflegetipps

Das Instrument mit einem feuchten
Tuch reinigen, Griffbrett reinigen (Waschbenzin), Bundstäbe mit Stahlwolle 000 extrafein polieren, danach mit säure-freiem Nähmaschinenöl kräftig einreiben.

Überschüssiges Öl abreiben Öfter mal die Saiten wechseln, nach dem Spiel die Saiten mit einem trockenen Tuch abreiben.
Instrument möglichst immer im Koffer aufbewahren

Wussten Sie...

das man Stahlsaitengitarren nicht mit Nylonsaiten bespannen darf, und umgekehrt?
Das Instrument ist statisch für  den Saitenzug konzipiert, der  Hals einer Nylonsaitengitarre würde sich nach kurzer Zeit verziehen.
Stahlsaitengitarren haben meist einen Stahlstab im Hals verbaut, der dem erhöhten Saitenzug entgegenwirkt und nachjustierbar ist.


Ebenso müssen 12-saitige Instrumente voll bespannt werden.

Das es sich durchaus lohnt, mit Saiten verschiedener Hersteller und -stärke zu experimentieren?

Ein Saitenwechsel kann Wunder bewirken, das Instrument klingt manchmal erheblich besser.

Das die Wahl des Tonholzes sowie der Korpussform sehr grossen Einfluss auf den Klang und die Entwicklung des Klanges hat?

Zederndecken klingen in der Regel weicher, dunkler als Fichtendecken. Während sich eine Fichtendecke erst entfalten muss, oft klingt sie nach Jahren erheblich besser als nach dem Bau, entfaltet ein Zederndeckeninstrument direkt seinen vollen Klang, entwickelt sich aber unwesentlich weiter. Auch die Form des Korpuss hat grossen Einfluss auf den Klang. Westerngitarren mit Dreaghtnoud Korpuss klingen voller und lauter als  Folkgitarren. Ihr grösserer Korpuss ist wegen der grossen Lautsärke ideal für Begleitung, während der kleinere Folkgitarrenkorpuss schnelleres, filigraneres Spiel - Fingerpicking - zulässt.

Wird fortgesetzt...